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(1999) Konzepte der Moderne, Stuttgart, Metzler.
Die Konzeption der Moderne
Zu den literaturwissenschaftlichen Bedingungen naturalistischer Symbolizität
Lothar L. Schneider
pp. 234-250
Von allen ›Modernen‹, die diagnostiziert und propagiert wurden, hat die 1886 im Verein Durch ausgerufene den Charme, maßgeblich von einem Literaturwissenschaftler — Eugen Wolff — verkündet worden zu sein.1 Doch wenn Uwe Japp diesen Coup als »selbsternannte Moderne«2 charakterisiert, schwingt ein Vorwurf von Übereilung und Anmaßung mit, den viele Literaturwissenschaftler zu teilen geneigt waren und sind. Was ›modern‹ ist — so kann gefolgert werden — bleibt kontemporär unbestimmbar, bedarf des abgeklärten Blickes historischer Distanz — und dieser, so die Essenz der Jappschen Argumentation, bezweifelt die inhaltliche Berechtigung der ›selbsternannten Moderne‹ des Naturalismus.3
Publication details
DOI: 10.1007/978-3-476-05565-1_12
Full citation:
Schneider, L. L. (1999)., Die Konzeption der Moderne: Zu den literaturwissenschaftlichen Bedingungen naturalistischer Symbolizität, in G. Von Graevenitz (Hrsg.), Konzepte der Moderne, Stuttgart, Metzler, pp. 234-250.
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