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(1997) Scham — ein menschliches Gefühl, Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften.
"Behütende" und "verbergende" Scham? Was meint diese von E. Straus1 stammende Unterscheidung? Und wie ist das Verhältnis beider zueinander anzusetzen? Gibt es neben der — aus welchen Gründen und mit welchem Erfolg oder Mißerfolg auch immer — "verbergen" wollenden Scham überhaupt so etwas wie eine "behütende Scham"? Will nicht auch eine behütende Scham letztlich verbergen — freilich nicht etwas Nicht-sein-Sollendes, Nicht-Akzeptiertes, sondern etwas vielleicht zu sehr "ans Herz Gewachsenes", Intimes, etwas, das als noch ">zu zart — zu "empfindlich" — erachtet wird, um gewaltsam ans Tageslicht gezerrt oder "zerredet" zu werden?
Publication details
DOI: 10.1007/978-3-322-91270-1_13
Full citation:
Blankenburg, W. (1997)., Funktionen der Scham, in R. Kühn, M. Raub & M. Titze (Hrsg.), Scham — ein menschliches Gefühl, Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften, pp. 179-187.
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