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Kollektives Gedächtnis und Erinnerungskulturen

Ein kultursemiotisches Modell

Astrid Erll

pp. 109-136

Sollte man eine Definition von (kollektivem) Gedächtnis und Erinnerung(skulturen) überhaupt anstreben? Jens Ruchatz und Nicholas Pethes halten dies angesichts des weiten, transdisziplinären Feldes der Gedächtnisforschung und der Vielfalt der Gedächtnis- und Erinnerungskonzepte weder für denkbar noch für wünschenswert und lassen daher die Einträge ›Gedächtnis‹ und ›Erinnerung‹ in ihrem gleichnamigen interdisziplinären Lexikon (2001) offen. Unrecht haben sie damit nicht. Die alle Ansätze integrierende Super-Gedächtnistheorie ist noch nicht ersonnen worden (für weitreichende Versuche vgl. aber Kap. III.3.3). Hier soll, als Angebot an und Einstiegsmöglichkeit für interessierte Kulturwissenschaftler/innen, ein heuristisches Modell entwickelt werden, das deutlich semiotisch-kulturwissenschaftlichen Ursprungs ist, aber möglichst viele Anschlussmöglichkeiten für andere Ansätze offen lässt.

Publication details

DOI: 10.1007/978-3-476-05190-5_4

Full citation:

Erll, A. (2011). Kollektives Gedächtnis und Erinnerungskulturen: Ein kultursemiotisches Modell, in Kollektives Gedächtnis und Erinnerungskulturen, Stuttgart, Metzler, pp. 109-136.

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